malaysia (30.04 - 11.06.10)

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KL, runde 2, 05.06 – 11.06.2010

 

nachdem wir unseren bus beim hilfsbereiten norman in seiner tiefgarage parkiert haben, machen wir uns auf, die liebe bettina abzuholen. die wiedersehensfreude ist riesig und wir wollen mit ihr noch viel zeit verbringen, bevor wir auf unseren „kurzurlaub“ in die schweiz aufbrechen.

ein lustiges und sehr gröliges erlebnis ist der fisch-spa, hunderte hungrige fische knabbern einem die alte haut von den füssen, bis die tretterchen so fein sind wie ein baby-popo. siehe film.

ausserdem treffen wir wieder die gstaader karin und jan, die ihr fahrzeug nach indonesien verschifft haben und nun auf ihren flug warten. zu fünft erleben wir einige lustige abende.

mit betti besuchen wir noch einen indische tempelanlage mit einer riesigen goldigen statue.

 

leider ging die zeit mit bettina viel zu schnell zu ende und wir müssen uns schon wieder von ihr verabschieden.

 

schon ein komisches gefühl, mit unserem bus haben wir knapp ein jahr benötigt um nach malaysia zu kommen und mit dem flugzeug ist man in zwölf stunden wieder zu hause. wir freuen uns aber auf unseren überraschungsbesuch zu hause um wieder die familie und unsere freunde zu sehen.

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Katharına Hug (Samstag, 07 August 2010 19:55)

    He ıhr beıden!
    Es ıst ja echt mega spannend euren Spuren folgen zu dürfen!! Rıesıges Komplıment an euch beıden!
    Wann seıd ıhr dann wıeder ın der CH? Plant ıhr eıne Dıashow?
    Mıt lıebem Gruss
    Katharına

  • #2

    Juicer Review (Montag, 22 April 2013 13:47)

    I just shared this upon Facebook! My friends will really enjoy it!

zurück nach KL,  03.06 – 05.06.2010

 

bei unserem ersten stopp auf der 300km langen fahrt zurück nach kuala lumpur besichtigen wir eines der vielen, farbenprächtigen felsenklöster in der nähe von ipoh. die buddhistischen klöster wurden von eingewandereten chinesischen gastarbeiter errichtet. auf uns wirkt das kloster eher wie ein vergnügungspark, überall sind extrem farbige figuren platziert, die um die wette grinsen. aber wir entdecken tatsächlich noch einige einheimische, die eine betrunde einlegen.

nach einem kurzen abstecher in die gigantischen höhlen von gua tempurong fahren wir wieder in kuala lumpur ein, wo vor wenigen wochen unser malaysiatrip seinen anfang genommen hat.

wir freuen uns schon auf das treffen mit unserer langjährigen freundin bettina.

 

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penang, 26.05 – 03.06.2010

 

uns fällt ein metallisches quietschen beim überqueren der kilometerlangen brücke auf die insel penang auf. ohh schreck, was kann das sein. hoffentlich kein kapitaler schaden. bei der erstbesten werkstatt ist die ursache schnell gefunden. beim demontieren der bremstrommel springen uns schon die einzelteile des zerstörten radlagers entgegen. zu unserer erleichterung finden wir im nächsten ersatzteilladen einen passenden ersatz und unter den neugierigen blicken des werkstattteam’s machen wir unser fahrzeug wieder flott. mal wieder glück gehabt. siehe filmchen.

 

das glück ist uns weiterhin hold, der erwartete brief mit dem neuen carnet de passage (zollpapiere für unseren bus) wartet bereits auf uns am postschalter, danke ivo. da aller gute dinge drei sind, fahren wir mal zum zoll und versuchen unsere papiere abzustempeln. die lieben damen und herren vom zoll sind mit unserer bitte überfordert, doch mit unserer tatkräftigen unterstützung kriegen es die beamten hin am von uns gewünschten ort die unterschrift sowie die stempel hinzuknallen. dabei ist ihnen entfallen, dass die papiere erst in einer woche gültigkeit haben J. egal, wir haben das was wir wollten.

 

im chinesischen altstadtviertel von georgetown durchstreifen wir die engen quirligen gassen, besuchen tempel, speisen bei den vielen fliegenden garküchen und beobachten die geschäftigen chinesen bei ihrem tun.

 

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cameron highlands, 13.05 – 26.05.2010

 

als wir vom fraser hill wieder in der ebene ankommen, erschlägt uns beinahe die hitze und die hohe luftfeuchtigkeit. also wieder ab in die höhe, ziel die cameron highlands.

 

plötzlich erblicken wir vor uns eine schwarze wand und schon regnet es wie aus kübeln. solche sinnflutartigen regenfälle haben wir doch noch nie erlebt, die strassen sind innert minuten überflutet. unser scheibenwischermotor kommt an seine leistungsgrenze. wir finden schutz unter einem dach einer tankstelle und warten mal ab bis sich das wetter beruhigt. nach einer knappen stunde ist der spuck auch schon wieder vorbei und die fahrt kann fortgesetzt werden.

 

die strasse windet sich durch dicht bewaldeten dschungel die cameron highlands hoch. vor einer gemütlichen traveller lodge finden wir einen stellplatz für die nächsten tage. zu unserer überraschung nächtigen auch karin und jan hier, die wir in kuala lumpur kennen gelernt haben. wilm und sylvi haben unterschlupf auf einer wiese von einem guesthouse in der nähe gefunden.

 

die angenehmen tempraturen erlauben uns mal wieder ein bisschen aktiver zu werden. wir besuchen eine für die cameron highlands berühmten teeplantage, die uns allerdings eher langweilt. ausserdem unternehmen wir mehrere schöne dschungelwanderungen,in der umgebung und entdecken einige eigenartig kreaturen sowie wasserfälle. da es fast jeden tag einige stunden regnet präsentiert sich die vegetation in üppigem grün.

 

ein besonders eindruckvollen sonnenaufgang erleben wir auf dem über 2'000 meter hohen gunung brinchang. durch die hohe luftfeuchtigkeit auf dem gipfel bietet sich ein beeindruckendes schauspiel, wenn sich die nebelschwaden durch die täler verziehen und die sonne sich durchkämpft.

noch einen dank an karin und jan für die mitfahrt, ohne euch hätten wir dieses schauspiel nicht erleben können, für den lieben hanomag war es einfach zu steil und wir mussten den bus auf halbem weg stehen lassen.

 

am letzten abend verabschieden wir uns nach einem gemeinsamen abendessen und einem bananasplit von unseren langzeitreisegspännli wilm und sylvi. ein komisches gefühl die beiden freunde nach so vielen gemeinsamen erlebnissen einige monate nicht mehr zu sehen. wir vermissen sie jetzt schon.

 

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fraser hill, 09.05 – 12.05.10

 

die fahrt von der metropole kuala lumpur in das auf über 1'500 meter hohe bukit fraser  ist ein wahrer genuss. im vergleich zu indien hat es mal wieder strassenschilder, keine tiere auf der strasse, es wird nicht ständig gehupt und gedrängelt und bei rotlicht wird angehalten. wir müssen uns zwar mal wieder an diese zivilisierte fahrweise gewöhnen, vor allem die geschwindigkeits begrenzung macht uns schon zu schaffen, da wir seit dem iran keinen funktionierenden tacho mehr haben.

die kurvenreiche strasse führt durch dichten dschungel, vorbei an einem idylischen see und vielen kleineren wasserfällen. das satte grün ist einen wohltat, nach mehreren monaten ausgetrocketen landschaften und staubigen strassen.

oben angekommen sind wir zuerst ein bisschen verwundert über die vielen grosszügig gestalteten villen und kommen und irgendwie fehl am platz vor. aber die freundlichkeit der menschen und das weitläufige gegend überzeugen uns, doch den richtigen ort gefunden zu haben.

unser ziel der hitze des tieflandes zu entkommen, erfüllt diese hillstation vollkommen. endlich mal wieder angenehme temperaturen. seit der abfahrt in goa haben wir von solchen kühlen nächten geträumt.

 

wir unternehmen einige kleinere wanderungen durch den dschungel, sehen aber ausser einigen farbigen blumen und schmetterlingen eigentlich nur grün...

 

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kuala lumpur, 30.04 – 09.05.10

 

nach dem nachtflug machen sich wilm und ich auf zum hafen, währenddessen die mädels uns ein zimmer in der stadt suchen. da wir beide noch nie einen container aus dem hafen geholt haben und eigentlich keinen ahnung haben was zu machen ist, steuern wir mal in irgendein büro und knallen all unsere papiere auf den tisch. dort wird uns erklärt, dass wir die empfängeragentur unseres containers aufzusuchen sollen. leider sind die leute in dieser agentur alles andere als kompetent, geschweige hilfbereit. sie vertrösten uns auf montag.

 

wir stehen ein bisschen unter zeitdruck, da wir innerhalb von fünf tagen nach ankunft des schiffes unsere fahrzeuge aus dem container holen müsse. ansonsten wird der container in ein lagerhaus verfrachtet und die kosten für den transport und die miete sind extrem hoch. da das schiff am freitag mittag angekommen ist, und am freitag die arbeitsmoral anscheinend gegen null sinkt und am wochende sowieso nichts zu machen ist, sind schon mal drei tage futsch.

 

das wochenende verbringen wir mit shoppen und durch die riesigen einkaufzentren zu schlendern. leider gibt es hier wieder völlig vergessene zivilsationskrankheiten und mir wird in der metro der rucksack samt kamera gestohlen. glück im unglück, wir haben eine diebstahl versicherung abgeschlossen, aber trotzdem ärgerlich.

 

am montag schlagen wir uns fast den ganzen tag mit irgendwelchen schiffagenturen rum ohne einen schritt weiter zukommen. langsam geben wir uns mit der situation ab, den termin für dienstag nicht mehr zu erreichen und den kostspieligen transport unserers container auf uns zu nehmen.

doch so schnell geben sich wilm und ich nicht geschlagen. wir fahren mal direkt zum zollgebäude und versuchen ohne diese faulen, verlogenen schiffsagenten unserer fahrzeuge auf eigene faust rauszuholen. siehe da, endlich kommt bewegung in die sache. nach einer stunde haben unsere fahrzeuge auf dem papier schon mal den zoll passiert, ohne das nur ein mensch unsere fahrzegue zu gesicht bekommen hat....

am dienstag, dem letzten tag rennen wir den ganzen tag im hafenareal von büro zu büro um irgendwelche stempel abzuholen und etliche gebühren zu zahlen. als am abend unsere beiden fahrzeuge aus dem container rollen ist die erleichterung gross und wir feiern unseren erfolg mit einer flasche rum.

 

wir lernen im guesthouse noch zwei flotte berner kennen, karin und jan, die ebenfalls mit einem fahrzeug unterwegs sind und etwa auf dem gleichem weg nach malaysia gekommen sind wie wir. ausserdem noch DIE fahrzeugreisenden schlechthin, lilana und emil aus zürich. sie sind mit ihrem toyota schon bald 27jahre unterwegs, haben über 600’000km abgespuhlt und 166länder besucht. sie haben es sogar ins guinness buch der rekorde geschafft.

alle zusammen treffen wir uns in chinatown und feiern liliana’s und emil’s 41 hochzeitstag. ein feucht fröhlicher abend.

 

 

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  • #1

    ivo (Freitag, 14 Mai 2010 11:25)

    sicher e cooli begenig gis mit dene beidne grübli. allne en liebe gruess us de kalte schwiz...hoffe wird au bald mol achli wärmer